Die AStA-Zeitung erscheint im Regelfall viermal jährlich, davon wird eine Ausgabe vor anstehenden Wahlen zum Studierendenparlament unterschiedslos an alle Studierenden der Goethe-Universität im Inland verschickt.
Die Ausgaben jenseits der Wahlausgabe werden nur an Abonnent*innen verschickt.
Wer in Frankfurt studiert, kennt das Gefühl: Man schickt dutzende Bewerbungen ab und liegt bei diversen »WG-Castings« im Wettkampf mit hundert anderen; man wartet wochenlang und zahlt am Ende mehr als die Hälfte des BAföG-Satzes für ein Zimmer, das kaum groß genug ist, um darin aufrecht zu stehen. Oder man pendelt von weit draußen, weil sich das Wohnen in der Stadt schlicht nicht mehr rechnet. Oder man wohnt noch bei den Eltern, weil es keine Alternative gibt. Das ist kein individuelles Pech, keine Frage mangelnder Kreativität bei der Wohnungssuche – das ist Ausdruck einer strukturellen Krise, die längst den Alltag von Millionen Menschen bestimmt.