Editorial: Wohnen / Faschisierung
Tagesaktualität ist für eine vierteljährlich erscheinende Zeitschrift nur schwer herzustellen. Hinzu kommt, dass die AStA-Zeitung ihre Call for Papers bereits mit der vorherigen Ausgabe veröffentlicht. Auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren, ist deshalb nicht immer einfach. Oft ist zudem ungewiss, ob sich ausreichend Beiträge zu einem geplanten Schwerpunkt finden werden. Für alles Weitere gibt es normalerweise das »Forum«.
Dass wir diesmal ein Doppelheft vorlegen, hat mit einer eigentümlichen Konstellation zu tun: Die Entwicklungen überschlagen sich.
Während die Wohnungsfrage seit Jahren die Lebensrealität vieler Studierender und Beschäftigter prägt, haben sich zugleich autoritäre und rechte Tendenzen in einem Tempo verdichtet, dass selbst die bürgerliche Mitte Bundeswehrsoldat*innen dazu rät, bei einem AfD-Verteidigungsminister zu desertieren (Felix Banaszak, Grünen Co-Vorsitzender). Beide Themen drängen sich auf und beide sind enger miteinander verbunden, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.
Wohnungsnot und steigende Mieten machen sichtbar, wie tief die Verwertungslogik des Kapitals in den Alltag eingreift. Die Wohnungsfrage verweist auf grundlegende Widersprüche einer Gesellschaft, in der das Bedürfnis nach einem Zuhause den Anforderungen von Kapitalakkumulation untergeordnet wird. Auch die Faschisierungstendenzen der Gegenwart lassen sich nicht losgelöst von diesen Entwicklungen verstehen. Wo soziale Unsicherheit wächst, autoritäre Lösungen an Zustimmung gewinnen und gesellschaftliche Konflikte zunehmend entlang nationaler, kultureller oder rassifizierter Differenzen bearbeitet werden, verändern sich die Bedingungen auch für das alltägliche Leben.
Die beiden Schwerpunkte dieses Heftes stehen deshalb nicht nur zufällig nebeneinander. Beide werfen die gleiche Frage auf: Wie wollen wir in einer Gesellschaft leben, deren Versprechen von Freiheit und Gleichheit zunehmend unter Druck geraten?
Die folgenden kurzen Aphorismen nähern sich diesen Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und führen gleichzeitig in die Artikel der Ausgabe ein. Sie verstehen sich als Versuch, Entwicklungen zu beschreiben, die viele bereits spüren, deren Zusammenhang aber oft noch unklar bleibt.
FASCHISIERUNG. Eine Anfang der 1990er Jahre am Institut für Sozialforschung durchgeführte Studierendenstudie ging der Frage nach, ob es der politischen Rechten gelingen könnte, sich zu »intellektualisieren« und Zugang zu akademischen Milieus zu finden. Im Anschluss an Étienne Balibar stellte sich die Frage, wie Rassismus nachgewiesen werden kann, wenn er nicht mehr offen rassistisch argumentiert.
Fragen, die kaum aktueller sein könnten. Deutlich wird dies etwa bei Clara Morgenstern, die in dieser Ausgabe über die »Aktion451« schreibt. Anlass sind Flyer der Gruppierung, die auf dem Campus aufgetaucht sind. Dahinter verbirgt sich die Identitäre Bewegung; beteiligt sind auch Funktionär*innen der neu gegründeten AfD-Jugend. Kennzeichnend für diese Akteure ist der Versuch, sich als junge, intellektuelle und aktivistische Kraft zu präsentieren und zugleich rechte Positionen in ein modernisiertes Vokabular zu kleiden. Begriffe wie »Ethnopluralismus« oder »Remigration« sollen dabei anschlussfähiger wirken, ohne dass sich die politischen Inhalte grundlegend verändern.
WOHNEN. Urbanisierung und die Entstehung des Kapitalismus hängen strukturell miteinander zusammen. David Harvey thematisiert dies in Rebellische Städte, indem er heraushebt, dass die Stadt ein zentrales Produkt kapitalistischer Akkumulation ist. So produziert der Kapitalismus nicht nur eine ungeheuren Warensammlung, sondern gestaltet auch ständig die gebaute Umwelt um. Überschüssiges Kapital wird in Immobilien, Infrastruktur und Stadtentwicklung investiert. Die ständigen Krisen, so Harveys These, werden durch räumliche Expansion gelöst oder zumindest verschoben. Ungefähr genauso alt wie der Kapitalismus ist also die moderne Wohnungsfrage.
Ein kurzer Überblick vom Beginn der Industrialisierung und Urbanisierung bis hin zu aktuellen stadt- und wohnungspolitischen Fragen findet ihr in dieser Ausgabe unter dem Titel: »Eine kurze Geschichte der Wohnungsfrage«.
FASCHISIERUNG. Weimerer Zustände sind zu beklagen. Nein, damit ist nicht die parallelenziehende Betrachtung des Endes der Weimarer Republik und der Zwanzigerjahre dieses Jahrhunderts gemeint, sondern ein Kulturstaatsminister mit einem fragwürdigen Kulturverständnis.
Wer sich näher mit dem Innenleben des Medienunternehmers und Staatsmannes auseinandersetzen möchte, kann nun in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig oder online – frei zugänglich – ein Frühwerk des großen deutschen Denkers lesen. Die Hackerin und Aktivistin Martha Root hat Wolfram Weimers frühen Lyrikband Kopfpilz ausfindig gemacht, der Deutschen Nationalbibliothek übergeben und in digitalisierter Form für alle zugänglich gemacht. Die taz titelte dazu: » ›Kopfpilz‘ für alle«.1
Alles Weitere zum Kulturstaatsminister und zum neuen deutschen Kulturverständnis findet sich im Interview mit Fedor Renje von der Karl Marx Buchhandlung in dieser Ausgabe.
WOHNEN. In »Auf Leerstand folgt Besetzung« rekapituliert Rolf Engelke die stadtpolitischen Auseinandersetzungen der 1970er Jahre in Frankfurt am Main, die als Frankfurter Häuserkampf in die Geschichte eingingen. Auch in den vergangenen Jahren hat Frankfurt erneut einen kleinen Besetzungsboom erlebt. Das Café Rabe, die Dondorf-Druckerei, das Berger Kino und die Gündi West sind Beispiele für erfolgreiche Besetzungen seit 2022.
Ob dies der Beginn eines neuen Bewegungszyklus oder bereits dessen Ende war, wird die Geschichte zeigen. Der Frankfurter Häuserrat veröffentlichte 1974 den Band Wohnungskampf in Frankfurt, ohne zu wissen, dass die meisten besetzten Häuser im Westend noch im selben Jahr geräumt oder – deutlich seltener – legalisiert werden würden und sich der Bewegungszyklus mit Straßenschlachten seinem Ende zuneigte.
Unzählige Mietstreiks sogenannter Gastarbeiter*innen endeten vor Gericht – häufig begleitet von nur geringer Solidarität seitens des linksaktivistischen Milieus.
Angesichts dieser historischen Erfahrungen bleibt zu hoffen, dass die Bewegung nicht vorschnell damit beginnt, sich selbst zu historisieren.
FASCHISIERUNG. Der italienische Marxist Antonio Gramsci schrieb seine Gefängnishefte unter den Bedingungen der Haft im faschistischen Italien der 1920er Jahre. Dort entwickelte er unter anderem den Begriff des Stellungskrieges. Im Gegensatz zum Bewegungskrieg, der auf die unmittelbare Eroberung politischer Macht zielt, beschreibt der Stellungskrieg die langwierigen Kämpfe um gesellschaftliche und kulturelle Hegemonie. Ihr zentraler Austragungsort ist die società civile: jenes Geflecht aus Schulen, Universitäten, Medien, Vereinen, Kirchen und kulturellen Institutionen, in dem politische Weltbilder geformt und gesellschaftliche Zustimmung organisiert werden. Wer die Gesellschaft verändern will, muss deshalb nicht nur Regierungen herausfordern, sondern auch um Deutungsmacht in der società civile ringen.
Dass politische Kämpfe nicht allein im Parlament oder auf der Straße ausgetragen werden, sondern ebenso in den Institutionen der società civile, gehört heute beinahe zum Allgemeingut kritischer Gesellschaftsanalyse. Spätestens seit Alain de Benoist hat das auch die politische Rechte erkannt. Vieles von dem, was heute unter dem Schlagwort »Kulturkampf« verhandelt wird, lässt sich als Ausdruck der rechten Aneignung Gramscis lesen. So weit, so bekannt. Oder doch nicht? Chiara Schubert schreibt über Ziegenhirten und Schweinepriester und plädiert dafür, den Stellungskrieg anzunehmen. Außerdem rezensiert sie den Sammelband des Kollektivs »IfS dichtmachen!«, womit wohlgemerkt nicht das Frankfurter Institut für Sozialforschung, sondern Götz Kubitscheks Institut für Staatspolitik gemeint ist, das seit Afang der 2000er Jahre das ideologische und strategische Zentrum der deutschen Neuen Rechten bildet.
WOHNEN. »Bauen, bauen, bauen« war die Strategie der alten Bundesregierung – und ist die der neuen. Auch in Frankfurt wird gebaut. Für Entspannung auf dem sogenannten »angespannten Wohnungsmarkt« sorgt das jedoch weiterhin nicht. Selbst die Mietpreisbremse scheint daran wenig zu ändern. Zwar konnte eine WG im Nordend vor Gericht knapp 30.000 Euro von ihrem Vermieter, einer Investmentgesellschaft, zurückfordern. Doch dieser Fall dürfte eher die Ausnahme sein – und Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.
Mitte Juni erklärte ein Gericht die hessische Mietpreisbremse zudem für ungültig. Offenbar hatte der hessische Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Kaweh Mansoori deren Verlängerung im Herbst 2025 nicht ordnungsgemäß vorgenommen. Grundlage dafür war ein Gutachten, dem zufolge der Frankfurter Wohnungsmarkt gar nicht als angespannt einzustufen sei. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Ob es sich um eine Einzelfallentscheidung handelt oder die Mietpreisbremse allgemein außer Kraft gesetzt wird, war bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe rechtlich umstritten.
Laut Eigentümer*innenverbänden ist die Mietpreisbremse ohnehin »Gift für den Wohnungsmarkt« und schrecke Investorinnen ab – so jedenfalls die Position von »Haus & Grund« nachzulesen in einer Pressemitteilung und in der Berichterstattung des Hessischen Rundfunks. Als wären die Neubauviertel, die derzeit in Frankfurt entstehen, besonders lebenswert. Wie fragwürdig diese Entwicklung ist, diskutiert Patrick Kokoszynski in dieser Ausgabe am Beispiel des Schönhof-Viertels.
FASCHISIERUNG. In den Jahren nach der Studie des Instituts für Sozialforschung gelang es der Neuen Rechten nicht, sich langfristig an den Universitäten zu etablieren. Gleich mehrere Texte in dieser Ausgabe verweisen auf die aktuellen Versuche rechter Einflussnahme auf die Universitäten sowie die Gefahren, die davon ausgehen.
Paul Wörrlein zeigt in seinem Artikel auf, wie sich in den letzen Jahren im Umfeld der Universitäten ein weitreichendes Netzwerk zwischen Burschenschaften, Identitärer Bewegung und AfD etabliert hat. Juliette Martens schreibt über rechtsextreme Bedrohungen und Einschüchterungen, denen die Marburger Historikerin Christina Brüning ausgestzt ist und wie schnell der Campus so zum Angstort werden kann.
Ob es der politischen Rechten bis hin zu faschistischen Kräften heute gelingt, eine wesentliche Kraft an Universitäten zu werden, hängt nicht zuletzt davon ab, ob ihnen eine konkrete antifaschistische Hochschulpolitik entgegengesetzt wird, wie es Emilia Svoboda in ihrem Text über Hochschulpolitik von rechts fordert.
WOHNEN. »Kleine Apartments statt Büros« titelte die FAZ im Juni 2026. Wegen der Schwierigkeit Büros zu vermieten, würden Investor*innen umdenken. Bei bis zu zwei Millionen Quadratemeter Büroleerstand kein Wunder. Deshalb werden jetzt einige Bürohochhäuser umgebaut. Ein Beispiel dafür ist das »Hochhaus am Turm«, ein älterer Büroturm, nahe des Eschenheimer Turms. Der neue Investor setzt fortan auf eine sogenannte Mischnutzung: Neben Büros soll es bald auch »86 sogenannte Serviced Apartments geben«, wie es in der FAZ heißt. Der Investor*innen-Clou: als möblierte Zimmer sind diese nicht an die Mietpreisbremse gebunden. Zusätzlich können weitere hotelähnliche Leistungen dazu gebucht werden. Auch ein 18-stöckiges Bürohochhaus in Niederrad soll umgebaut werden. Hier sind 364 Apartments geplant – darunter »220 vollmöblierte Micro-Living-Apartments sowie 144 Serviced Apartments«, wie es bei t-online heißt. Ähnliche Projekte gibt es auch im Gallus, nahe der Camberger Brücke auf dem Gelände eines früheren Autohauses. Auch hier sollte ursprünglich Büros entstehen, nun teilte aber der Investor mit, dass »angesichts der anhaltenden Schwäche der Frankfurter Büromarktes« (FAZ) man sich für eine Umplanung entschieden habe.
In der Serviced-Micro-Living-Apartment-Hölle, scheint jetzt eben mehr Geld zu holen zu sein, und so löst die Bourgeoisie die Wohnungsfrage. Aber natürlich so, dass die Lösung die Frage immer wieder von neuem erzeugt. Das wusste bereits Friedrich Engels. Und auch das Studierendenwerk betreibt jetzt ein sogenanntes Studierendenhostel, wie Lukas Geisler in dieser Ausgabe schreibt.
FASCHISIERUNG. Alberto Toscano unterzieht in seinem Werk Spätfaschismus die Faschismusdebatten der 1970er Jahre innerhalb der Black Radical Tradition einer produktiven Relektüre. Im Anschluss an Autor*innen wie Angela Y. Davis arbeitet er heraus, dass Faschismus weniger als abgeschlossene Herrschaftsform denn als Prozess begriffen werden sollte. Davis übernimmt von Herbert Marcuse den Begriff der »präventiven Konterrevolution« und zeigt am Beispiel des Gefängnissystems, dass faschistische Politiken keineswegs die gesamte Gesellschaft erfassen müssen, um wirksam zu sein. Während für bestimmte Bevölkerungsgruppen Entrechtung, Repression und Ausnahmezustand zur Normalität werden, gelten für andere weiterhin die Routinen und Normen bürgerlicher Freiheit.
In diesem Sinne ist Faschisierung ein disparater Prozess. Sie vollzieht sich ungleichzeitig und ungleich verteilt. Es ist daher durchaus denkbar, dass seit Jahren oder Jahrzehnten eine Art Grenzfaschismus existiert: An den Außengrenzen, in Lagern, Abschiebezentren und Haftanstalten werden Praktiken erprobt und normalisiert, die mit den Idealen liberaler Rechtsstaatlichkeit nur schwer vereinbar sind. Als Bumerang-Effekt kehren diese Technologien der Kontrolle, Überwachung und Entrechtung nun in die kapitalistischen Zentren zurück und werden dort für breitere Teile der Bevölkerung sichtbar und erfahrbar.
Seit der Wiederwahl von Donald Trump als US-Präsident beschäftigt sich auch das Feuilleton und die Wissenschaft in der Bundesrepublik mit Faschismus. Caroline Pusch setzt sich in ihrer Sammelrezension mit vier weiteren aktuellen Publikationen zur Geschichte und Gegenwart von Faschismustheorie auseinander. Johanna Fankel rezensiert Muskism von Quinn Slobodian und Ben Tarnoff.
WOHNEN. In Frankfurt gibt es mehr als eine Zwangsräumung pro Tag. Hinter jeder steckt eine Geschichte, ein Mensch, ein konkretes Schicksal. Phuong Thanh Tran informiert in dieser Ausgabe über diese konkrete Problematik und zeigt kollektive Auswege auf.
Wer mit offenen Augen durch Frankfurt läuft, sind diese und andere Prekarisierungsprozesse offensichtlich. Nicht nur im Frankfurter Bahnhofsviertel, in dem eine moralische Panik auf die nächste folgt. Auch auf dem Campus Bockenheim ist Wohnungslosigkeit sichtbar. In Reaktion darauf hat die Goethe-Universität die Sitzgelegenheiten im Gebäude der Neuen Mensa entfernt. Auch die Toiletten im Keller in der Hauptbibliothek wurden geschlossen. Pinkeln darf nur noch, wer an der Goethe-Universität studiert oder sich ein Bibliotheksausweis beantragt. Dafür braucht es allerdings einen festen Wohnsitz. Problem für die Goethe-Universität gelöst.
FASCHISIERUNG. In der Bundesrepublik kann ein frisch gewählter Parteivorsitzender offenbar einen Skandal auslösen, wenn er das rechtswidrige Handeln der Bundesregierung – sei es durch europarechtswidrige Kontrollen an den deutschen Grenzen oder in völkerrechtlichen Fragen; Beispiele gibt es genug – in die Nähe der Politik der AfD rückt. Demgegenüber bemerkten der Direktor des Instituts für Sozialforschung, Stephan Lessenich, und der Historiker Sven Reichardt in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung treffend: »Schon vor dem aufhaltsamen Aufstieg von Trump oder der AfD war das zivilisatorische Eis dünner geworden, auf dem sich die westlichen Gesellschaften bewegten.« Ein aktuelles Beispiel für dieses dünner werdende Eis ist auch die BAföG-Debatte. Dieser nimmt sich Lukas Geisler in seiner Glosse »Billige Arbeitskräfte« an.
WOHNEN/FASCHISIERUNG. »Wie es mit dem Privatleben heute bestellt ist, zeigt sein Schauplatz an. Eigentlich kann man überhaupt nicht mehr wohnen.«, beginnt der Aphorismus »Asyl für Obdachlose« aus Theodor W. Adornos Minima Moralia. Der Aphorismus steht zwischen beiden Heftthemen, trennt und verbindet sie.
Soweit einige Vorbemerkungen zu dieser Ausgabe. Für alles Weitere wünschen wir euch eine anregende Lektüre der Doppelausgabe.
Eure Zeitungsredaktion
Lukas Geisler & Jule Tabel
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